Gepostet von M. Lorenz am Okt 29, 2010 in Ausrüstung, Technik | Keine Kommentare
Dies ist ein Gastartikel von Lutz Hufrath:
Mit Hilfe eines Wechselobjektivs, die für unterschiedliche Brennweiten genutzt werden, lassen sich professionelle Bilder in sehr guter Qualität erzeugen. Heutzutage gibt es für viele Arten von Digitalkameras unterschiedliche Objektive, sowohl für Kompakt- als auch für Spiegelreflexkameras.
Ein Preisvergleich lohnt sich also immer.
Je nach Bedarf gibt es Wechselobjektive in verschiedenen Lichtstärken, mit großen oder kleinen Blenden. So lassen sich selbst bei ungünstigen Lichtverhältnissen qualitativ gute Bilder schießen. Die meisten Objektive sind mit einem Bildstabilisator, zum Vermeiden von verwackelten Bildern und einem Autofokus, zur automatischen Scharfstellung, ausgestattet. Einige Objektivhersteller, wie zum Beispiel Sigma und Tokina bieten ihre Wechselobjektive mit verschiedenen Anschlüssen an, die für unterschiedliche Kameramodelle passen, jedoch sind die meisten Objektive der Digitalkamera nicht mit anderen kompatibel.
Neben den reinen Spiegelreflexkameras, gibt es heutzutage eine große Bandbreite an anderen unterschiedlichen Digitalkameras mit Wechselobjektiven. Bei den sogenannten Hybridkameras, lässt sich der Schwingspiegel weg klappen und ein hochauflösender elektronischer Sucher soll für professionelle Fotos sorgen. Die Digitalkamera EIS 60 von Canon, die jedoch erst im zweiten Quartal 2011 auf den Markt kommen soll, ist ein derartiges Modell. Zusätzlich gibt es noch Kameras mit feststehendem Spiegel, die keinen Spiegelsucher besitzen, wie beispielsweise die Alpha 55 und Alpha 33 von Sony. Hierbei soll ebenfalls über einen elektronischen Sucher die gute Qualität der Bilder selbst bei schwierigen Lichtverhältnissen garantiert werden.
Doch selbst für Kompaktkameras ohne Spiegel, stehen eine Reihe an Wechselobjektiven zur Verfügung. Hierbei sorgt der große Bildsensor dafür, dass die Objektive wesentlich leichter und kleiner als die für Spiegelreflexkameras sein müssen. Die kleinste Variante dieser Modelle ist zweifelsfrei die Digitalkamera E-P1 von Olympus, die bei einer Tiefe von 8,5 cm und einem Gewicht, selbst mit Objektiv, von rund einem halben Kilogramm, qualitativ hochwertige Bilder liefert.
In der Regel ist die Handhabung der Objektive kinderleicht, sie lassen sich problemlos aufschrauben. Will man professionelle Bilder machen, kommt man an die Anschaffung eines oder mehrerer Objektive nicht herum, denn die Standardausstattung der meisten Kameras ist nicht für spezielle Wünsche ausreichend. Besonders für Makro-Aufnahmen ist ein spezielles Objektiv unerlässlich.
Diese Kameramodelle bringen jedoch auch eine ganze Reihe an Nachteilen mit sich. Neben dem oftmals sehr hohen Preis, bis zu 1000 Euro, und dem umständlichen Handling, bedingt durch die Größe und das hohe Gewicht, ist es besonders negativ, dass man eine ganze Reihe von Objektiven benötigt, will man das gesamte Spektrum der Fotografie abdecken, von Makro- bis Weitwinkelaufnahme.
Vielen Dank an Lutz Hufrath für das Verfassen dieses Artikels.
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